Bericht

Der Digitale Zwilling – den Überblick behalten Teil 4

Zum digitalen Zwilling, bzw. zur Verwaltungsschale, gibt es unzählige Veröffentlichungen. Eine gute Übersicht bietet das Dokument der Plattform Industrie 4.0 Für Einsteiger, für Software-Entwickler, für neue Geschäftsmodelle oder die speziellen Themen Security und Künstliche Intelligenz empfiehlt der Dreiseiter die passenden Dokumente inkl. Link. Wir möchten mit dieser Serie die empfohlenen Dokumente für die sechs Kategorien näher vorstellen.

Teil 4: Für Software-Entwickler: Coding Industrie 4.0

Mit den Quicklinks zu den Spezifikationen zur Verwaltungsschale haben Entwickler alle wichtigen Dokumente im Blick.

Die Arbeitsgruppe „Referenzarchitekturen, Standards und Normung“ der Plattform Industrie 4.0 entwickelt die Grundlagen für einheitliche, offene Standards und trägt ihre Ideen in nationale und internationale Standardisierungsprozesse. Branchenübergreifende Referenzarchitekturen und die Verwaltungsschale bilden eine wichtige Basis für Interoperabilität. Alle für Programmierer relevanten Dokumente der Arbeitsgruppe sind auf der Seite verlinkt.

Die Seite bietet zudem Zugang zu aktuellen Erläuterungen zum Informationsmodell. Wie entsteht die Verwaltungsschale, wie werden Informationen ausgetauscht oder wie komme ich via Application Programming Interfaces (APIs) an Informationen? Das vorgestellte Konzept der Teilmodelle (submodels) der Verwaltungsschale beantwortet diese Fragen.

Definition und Erstellung von Verwaltungsschalen

Die Publikation der Task Force „Secure Asset Administration Shell“ bietet Zugang zu Details zum Metamodel, zu XML und JSON oder zur http/REST API.

Die Website https://github.com/admin-shell-io stellt die jeweils aktuelle Version des AASX Package Explorers bereit. Damit steht ein Open Source-Tool für die Erstellung von Verwaltungsschalen bereit.

Beziehungen pflegen

Das englische Dokument aus dem Jahr 2017 beschreibt die notwendige Struktur, die Industrie 4.0-Komponenten miteinander über die Verwaltungsschalen in Beziehung bringt.

Um bestimmte Aufgaben zu erfüllen, organisieren sich die Teilnehmer auf Basis des RAMI4.0-Modells. Komplexe Beziehungen, Konzepte für Submodels und auftragsgesteuerte Produktion werden anhand übersichtlicher Grafiken erläutert. Praxisnahe Beispiele, wie die Beziehungen zwischen einer Steuerung und einem 3D-Drucker, schaffen Transparenz. Gut verständlich ist auch die Einbindung von Komponenten ohne Intelligenz, z.B. Schrauben und Muttern.

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